|  |
Überdurchschnittlich bzw. hochbegabte Hamburger SchülerInnen und StudentInnen tauschten sich beim Kongress mit anderen Gleichgesinnten und Interessierten aus ganz Deutschland über bessere Lernbedigungen aus.
Die Mitglieder des Hamburger Organisationsteams 2009 (Stand Sommer 2009) waren:
NIKLAS BOTT (16) Derzeit besuche ich die 12. Klasse (S1 Gym9) des Gymnasium Grootmoors und mache voraussichtlich 2010 Abitur. Zudem wurde ich mit meinem Team „YourOpinionsUnited“ im Schuljahr 2008/09 zum Schulsprecher gewählt. Mein Bezug zur Begabtenförderung besteht darin, dass ich schon mit fünf Jahren eingeschult wurde, an dem an meiner Schule angebotenen Projekt „Springerklasse“ teilgenommen und so mit ca. 20 weiteren Schülern die 8. Klasse übersprungen habe.
JANA DITZ (18) Ich werde voraussichtlich 2010 Abitur machen. Zurzeit besuche ich das Heilwig-Gymnasium und mache ein Frühstudium im Fachbereich International Management als Stipendiatin der Claussen-Simon-Stiftung. In der 10. Klasse absolvierte ich ein Auslandsjahr in Kapstadt, Südafrika. Als Schülerin weiß ich, dass eine Begabung nicht immer nur eine Gabe ist. Also mache ich bei diesem Kongress mit, um die Belastung in eine Bereicherung zu verwandeln.
JULIAN GEORG (17) Zurzeit gehe ich in die 12. Klasse des Gymnasiums Grootmoor, habe mein elftes Schuljahr in den USA verbracht. Ich spiele Klavier und Cello und engagiere mich gern für diverse Projekte. Ich bin 1. Preisträger des Landeswettbewerbs sowie erfolgreicher Teilnehmer am Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", Träger des Hermann-Rauhe-Ehrenpreises, Preisträger des 1. und 2. C. Bechstein Klavierwettbewerbes und wurde 2008 von der "Kentucky Music Teacher Association" mit dem Prädikat "Superior" ausgezeichnet. Beim "Erasmian European Youth Parliament 2009" in Rotterdam wurde ich zum besten, nicht aus einem englischsprachigen Land kommenden Debattanten ernannt. Ich nehme an diesem Kongress teil, weil ich finde, dass wir mehr individuelle Förderung in Schulen brauchen und begabte Kinder, die unsere Zukunft bilden, entdeckt und gefördert werden müssen.
JUSTUS HARTL (19) Im Sommer 2009 mache ich mein Abitur. Die 11. Klasse habe ich in Kanada verbracht und dort meinen High-School-Abschluss gemacht. Des Weiteren bin ich Stipendiat der Claussen-Simon-Stiftung und studiere zurzeit Business Administration. Außerdem gründe ich momentan eine Privatschule. Ich nehme an diesem Kongress teil aus dem einfachen Grunde, dass ich selbst viele negative Erfahrungen in der Schule zu diesem Thema gemacht habe und dies anderen Kindern/Jugendlichen ersparen will. In einer sich exponentiell entwickelnden Welt braucht man sowohl die Schwachen wie auch die Starken. Deswegen setze ich mich hier für die Förderung der begabten Schülerinnen und Schüler ein, um einen Schritt in eine bessere Zukunft zu machen.
TIM KREIENKAMP (18) Ich mache mein Abitur im Sommer 2009. Die 6. Klasse habe ich übersprungen. Meine Hobbys sind Kraftsport, Ausgehen und Lesen. Außerdem höre ich leidenschaftlich Musik, insbesondere deutschsprachigen HipHop. Meine Motivation bei der Organisation des Kongress mitzumachen, ist zum einen die Perspektive, an der Eintönigkeit und Undifferenziertheit der deutschen Schullandschaft etwas zu ändern. Zum andern habe ich selber viele negative Erfahrungen mit Unterforderung und daraus resultierender Demotivation gemacht.
LOUISE MARX (17) Ich gehe auf das Gymnasium Grootmoor, wo ich im Jahr 2010 Abitur mache. Dort bin ich auch Mitglied der RSK und jetzt das zweite Jahr bei SSM (SchülerInnen-Schule-Mitbestimmung) tätig. Ich interessiere mich zum Beispiel für Geschichte, Kunst und Bildungspolitik und organisiere den Kongress mit, da ich ihn einerseits als willkommene Herausforderung ansehe und andererseits als eine Möglichkeit, die Menschen wach zu rütteln. Begabtenförderung halte ich für wichtig, da durch Nicht-Fördern Talente oder Begabungen übersehen werden können und es in der Schule aus unterschiedlichen Gründen (keine Förderung, Mobbing wie etwa „Springerklasse - Streberklasse“...) oft schwer ist, begabt zu sein.
MARCEL ALEXANDER MENZER (15) Ich besuche momentan das Gymnasium Othmarschen. Ich nehme an diesem Kongress und dessen Vorbereitung teil, da ich finde, dass an den Hamburger/deutschen Schulen die eigentlichen Talente der Schüler nicht gefördert werden und sie dadurch in schlechte Noten abrutschen...
JOHANNES NICKELS (18) Zurzeit besuche ich das Albert-Schweitzer-Gymnasium und werde dort 2009 mein Abitur machen. Ich bin der Ansicht, dass in unserem Bildungssystem noch viele Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf Begabungsförderung bestehen, was ein Grund für mich war, an diesem Kongress teilzunehmen.
DAVID PIRZER (18) Ich gehe auf das Albert-Schweitzer-Gymnasium und mache 2009 mein Abitur. Meine Motivation zu der Mitarbeit an diesem Kongress ist, die Misslage in deutschen Schulen in Hinsicht auf die Förderung des Individuums. Durch diese Nicht-Nutzung einzelner Potenziale wird unser Gesamtpotenzial nicht ausgelastet! Eine individuelle Begabungsförderung in der Schule würde das Land der Dichter und Denker wieder erstrahlen lassen! Ich hoffe, dass dieser Kongress einen Teil dazu beitragen wird.
KONSTANTIN TIMM (18) Ich gehe zurzeit in die 12. Klasse des Gymnasiums Christianeum und war in der zehnten Klasse für 3 Monate in Russland und im elften Schuljahr in Neuseeland. Diese Auslandserfahrungen haben mich seitdem sehr geprägt und ich pflege weiterhin den Kontakt zu meinen dortigen Freunden. Ich bin im Vorstand der Landesschülervertretung Hamburg (skh) und Vorstandsvorsitzender des Kreisschülerrats Altona 1, des weiteren Kuratoriumsvorsitzender im Verein „Jugend gegen Aids e.V.“ und engagiere mich in einer Hilfsorganisation „Marafiki“ für Aidswaisen in Tanzania. Außerdem bin ich erfolgreicher Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Als Ausgleich treibe ich viel Sport und jage leidenschaftlich. Dafür bestand ich folgende Scheine: Sportbootführerschein See, Sportküstenschifffahrtsschein, Jüngstenschein, Platzreife und Jagdschein. Ich nehme an diesem Kongress teil, da ich der Überzeugung bin, dass ein Land immer eine geistige Führungsschicht braucht und dass viele Talente, die dazu in der Lage wären, nicht entdeckt oder genug gefördert werden und so in der Versenkung verschwinden.
NICO WROBEL (19) Ich werde 2009 auf dem Albert-Schweitzer-Gymnasium Abitur machen. Neben der Schule bin ich Stipendiat der Claussen-Simon-Stiftung im Programm Begabtenförderung Wirtschaft. Begabung muss gefördert und damit genutzt werden, in unserem Schulsystem wird viel Potenzial einfach verschwendet. Das muss sich ändern und ich hoffe, dass dieser Kongress einen Teil dazu beitragen wird.
GABRIELE HARTL (51) – Kongress-Projektleiterin und stellvertretende Sprecherin des Netzwerks Begabtenförderung Hamburg e.V. Lehrerin, Lerntherapeutin, Dozentin. Seit 1985 Leiterin des oko Lehrinstituts. Mitglied in DGhK, DGLS, DGSS, VSP, Gesprächskreis Hochbegabung Wien, Österreichischer Verein für hochbegabte Kinder. Ich unterstütze den Kongress, weil ich als Mutter eines hochbegabten Sohnes, aber auch aufgrund vieler Gespräche mit Kindern und Eltern weiß, wie wenig Schule auf besondere Begabungen eingeht und sie fördert und fordert. Hieran muss sich etwas ändern.
DR. WILFRIED MANKE (65) – Vorstandsbeisitzer des Netzwerks Begabtenförderung Hamburg e.V. Studium der Erziehungswissenschaft und Soziologie. 1983 bis 1989 Hochschulassistent Universität Hamburg. Lehrer an verschiedenen Hamburger Schulen. 1997 bis 2008 Mitarbeiter und zuletzt Leiter der „Beratungsstelle besondere Begabungen“ (BbB) am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Gründungsmitglied, ehemaliger Sprecher und jetziges Vorstandsmitglied des Netzwerks Begabtenförderung Hamburg e.V.. Initiator und Projektleiter des „Hamburger Verbunds begabungsentfaltender Grundschulen – Schmetterlinge“. Seit September 2008 freiberuflich tätig im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung.
DR. HELMUT QUITMANN (62) – Sprecher des Netzwerks Begabtenförderung Hamburg e.V. Diplompsychologe und Lehrer. Gestaltausbildung am Fritz-Pers-Institut. 1993 bis 1995 Leiter der Schülerhilfe (Schulpsychologischer Dienst Hamburg), dann ein Jahr Referent für Schulentwicklung in der Schulbehörde. 1996 Begründer und langjähriger Leiter der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB, bis 2005). Dazwischen auch Referent für Begabtenförderung in der Bildungsbehörde - Mitinitiator des Schmetterlingsprojekts. Seit Februar 2005 freiberufliche Tätigkeit als Berater, Fortbildner und Supervisior (u.a. im Schmetterlingsprojekt und in der BbB).
OLIVER REBACH (46) – Kassenführer des Netzwerks Begabtenförderung Hamburg e.V. Seit 1998 in verschiedenen offiziellen Funktionen für die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. (DGhK) tätig, derzeit Kassenführer des Regionalvereins Hamburg. In selber Funktion auch seit Gründung beim Netzwerk Begabtenförderung Hamburg e.V. aktiv. Ich bin Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Maschinenbau und arbeite als IT-Beauftragter an der Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg. Diese Tätigkeit und die dort gewonnenen Erfahrungen erlauben mir, für die Homepage www.netzwerkbegabung.de als Webmaster tätig zu sein.
|
|
|